Gran Canaria Tag 3 und 4

Unterwegs in den Bergen von Gran Canaria

Höhlendorf im Barranco de Guayadeque bei Agüimes (27°56'07.0"N 15°30'44.3"W)

Ich beim fotografieren der tollen Landschaft
Den Ausblick fotografieren

Von Agüimes aus fährt man in ein schmales Tal und folgt der Straße, die sich am Lauf eines kleinen Flusses die Berge hochschlängelt. Kurz nach dem Taleingang liegt auf der linken Seite ein Museum, das über das Leben und die Traditionen der Ureinwohner aufklärt. Ich folge weiter der beeindruckenden Straße, die am Ende etwas unterhalb des Talkessels endet. Oben angekommen, erwarten den Besucher einige Restaurants, die teilweise in Höhlen gebaut wurden, sowie eine kleine Kapelle.

 

Das eigentliche Highlight ist aber die Aussicht auf das Tal unter einem, die noch besser wird, wenn man einem kleinen Wanderweg weiter hinauf folgt. Schaut es das Video an, um euch selbst ein Bild von diesem Panorama zu machen.

Fataga (27°53'15.3"N 15°33'49.5"W)

Blick auf Fataga und die umliegenden Berge
Blick auf Fataga

ist ein kleiner Ort in den Bergen, er liegt auf dem sogena,nten Palmenband. Das ist ein grüner Streifen mit Palmen, der sich durch das ganze Tal zieht und einen starken Kontrast zu den kargen, steilen Berghängen bildet, die ihn einrahmen.

 

Fataga selbst ist relativ klein, aber trotzdem einen Besuch wert. Die strahlend weißen Fassaden der kleinen Häuser kündigen den Ort schon von weitem an. Nachdem man einen Parkplatz gefunden hat, kann man sich daran machen die schmalen Gassen zu erkunden. Es gibt einige Geschäfte, die Kunsthandwerk verkaufen und ein paar Restaurants, in denen ich auch gegessen habe. Fototechnisch ist es nicht einfach den Ort abzubilden, der beste Spot, den ich finden konnte, war mein Hotel, zu dem ich weiter unten noch etwas geschrieben habe.

Roque Nublo (27°57'56.2"N 15°36'05.2"W)

Der Nachbargipfel des Roque Nublo
Nachbargipfel

Der Roque Nublo ist der höchste Berg auf Gran Canaria und auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Das bedeutet einen entsprechend hohen Zustrom an Besuchern. Ich war relativ früh dort und es war schon einiges los, in meinem Video könnt ihr das gut sehen. Man kann sich also vorstellen, wie es hier an einem sonnigen Nachmittag aussieht.

 

Der Weg zum Gipfel ist steil und kann durchaus anstrengend werden, er ist aber sehr gut ausgebaut, sodass wohl jeder den Aufstieg bewältigen kann. Vom Gipfel aus hat man wohl bei schönem Wetter eine traumhafte Sicht auf das umliegende Bergland. In diesen Genuss bin ich leider nicht gekommen, trotzdem war die Aussicht den Besuch und den Aufstieg wert.

San Bartolomé de Tirajana (N 27°55'32.4" , W 15°34'26.4")

San Bartolomé hat mich eher etwas enttäuscht, die Stadt ist zwar ganz nett, aber auch nicht wirklich beeindruckend. Man könnte es mit Fataga vergleichen, aber es hat irgendwie nicht den Charme der kleinen Nachbargemeinde. Da der Ort aber zwischen Fataga und dem Roque Nublo liegt, lohnt sich ein kurzer Halt sicherlich, um sich selbst ein Bild zu machen.

 

Eine regionale Spezialität ist der Sauerkirschwein, der aus den Früchten, die rund um San Bartolomé angebaut werden, hergestellt wird. Man kann ihn fast nur in der Region bekommen und sollte ihn deswegen vor Ort probieren.

Übernachtung: Finca El Molino de Agua

In den Bergen habe ich zwei Tage in der Finca El Molino de Agua verbracht. Das Hotel besteht aus vielen kleinen alten ortstypischen Hütten, die zu Hotelzimmern umgebaut wurden. Das weitläufige Areal liegt oberhalb von Fataga und bietet die beste Möglichkeit, den Ort zu fotografieren, die ich finden konnte.

 

Das zum Hotel gehörende Restaurant ist ganz gut, bietet aber keine kulinarischen Höhenflüge an, eher eine bodenständige, regionale Küche zu vernünftigen Preisen.

 

Finca El Molino de Agua*

VLOG:

Hier mein Video, in dem ihr mir beim Erkunden des Berglandes von Gran Canaria über die Schulter schauen könnt:

Habt ihr Fragen oder Tipps, dann freue ich mich auf eure Nachricht: Kontakt

 

 

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