Irland Roadtrip 8

Clifden Galway

Der heutige Tag ist wieder etwas ruhiger, geplant hatte ich eigentlich nur zwei Stopps auf dem Weg nach Galway. Da mir das aber sicher zu langweilig geworden wäre, habe ich die Route am Vorabend noch einmal umgeschmissen und beschlossen die Zeit zu nutzen, um noch einmal in den Connemara National Park zu fahren. Die neue Strecke ist auch wirklich traumhaft gewesen und deswegen empfehle ich genau diese Route hier im Blog.

 

Mit der geänderten Route sind es ca. 150km, was sich in drei Stunden gemütlich fahren lässt.

Diamand Hill (N53°33`02” W9°56’48”)

Schild zum Weg auf den Diamond Hill
Diamond Hill

Der Diamand Hill liegt mitten im Nationalpark und bietet mit einem riesigen Parkplatz und einem großen Visitor Center einen guten Anlaufpunkt, um die Landschaft zu erkunden. Ich bin gleich in der Früh hingefahren und das ist auch mein Tipp, mir wurde gesagt, dass es ab Mittag ziemlich voll auf den Wegen wird. So aber hatte ich die Wanderwege fast für mich alleine.

 

Es stehen verschiedene Routen und Rundwege auf gut ausgebauten Pfaden zur Verfügung, für jemanden der in den Alpen wohnt, ist der Berg wohl eher ein Hügel, aber die Aussicht ist trotzdem toll. Ich bin nur den kleinen Rundweg gegangen, bei dem man in einer halben Stunde etwa die Hälfte des Anstiegs bewältigt und dann zurück zum Visitor Center geht.

Connemara National Park

Blick auf die Landschaft im Connemara National Park
Connemara National Park

Fährt man von Diamand Hill aus Richtung Coral Beach nimmt man am besten die R344, damit verlässt man zwar die Küste, durchquert aber dafür den National Park. Die Strecke führt vorbei an kleinen Tälern, Bächen, Seen und Flüssen, die unberührte Landschaft wirkt fast unwirklich. Nur in Island habe ich bis jetzt überhaupt so viel unberührte Natur gesehen.

 

Der einzige Nachteil an der Route ist, dass es kaum eine Option gibt anzuhalten, um ein Foto zu machen, trotzdem ist der kleine Umweg ein Tipp, den man nach Möglichkeit unbedingt wahrnehmen sollte.

Coral Beach (N53°14’59” W9°37’48”)

Der Sand von Coral Beach als Nahaufnahme
Sand an Coral Beach

Coral Beach ist mit Sicherheit auch ein unvergessliches Highlight auf jeder Irlandreise, anders als die imposanten Küstenlandschaften der letzten Tage oder die unberührte Natur des Nationalparks überrascht er eher mit den kleinen Details. Der Sand des an sich schon sehr schönen, kleinen Strandes besteht nämlich aus lauter winzigen Korallen und Muscheln. Was auf den ersten Blick also wie ein grober Sandstrand aussieht, entpuppt sich auf den zweiten als faszinierendes Phänomen.

 

Aber Achtung, auch wenn es vielleicht verführerisch ist, sollte man sich auf keinen Fall etwas von dem Sand als Erinnerung mit nach Hause nehmen, bei der Ein- oder Ausfuhr von Korallen drohen hohe Strafen. Macht es lieber wie ich und macht ein Foto, das sorgt außerdem dafür, dass sich die nächsten Besucher auch noch an dem Anblick erfreuen können.

Übernachtung in Galway:

Je weiter man nach Westen kommt, umso deutlicher steigen auch die Preise für die Unterkünfte. In Galway merkt man das schon recht stark. Mein B&B würde ich niemandem empfehlen, es hatte den Charm einer Gefängnisszelle mit fragwürdigen hygenischen Bedingungen. Damit es euch besser ergeht und ihr euch nicht die ganze Nacht fragen müsst, was das wohl für Flecken auf dem Bett sind, habe ich hier ein paar gute Unterkünfte in Galway:

 

B&B´s in Galway*

Schaut euch auch meinen VLOG zu dem Tag an:

Solltet ihr noch Fragen oder Tipps haben, freue ich mich über eine Nachricht von euch: Kontakt

 

 

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